Trend Wachtelhaltung - Der Traum vom eigenen Ei! 22.08.2017 19:30

Warum ist die private Wachtelhaltung so im Trend?

Das frische Frühstücksei einfach im eigenen Garten einsammeln. Das klingt für viele verlockend und immer mehr Menschen erfüllen sich diesen Traum.

Wachteleier schmecken hervorragend und sind aufgrund des ca. 15% niedrigeren Cholesteringehalts auch gesünder als Hühnereier.

Eine Wachtel ist mit 15-20 cm Größe im Vergleich zum Haushuhn ein kleines und sehr pflegeleichtes Haustier und damit auch für absolute Anfänger geeignet. 6 Wachteln benötigen nur 2-3 m² Platz und können so im Garten, auf der Terrasse oder auch am Balkon gehalten werden.

Na, auf den Geschmack gekommen? Dann nichts wie auf zur eigenen Wachtelzucht …

Was benötige ich für die Wachtelhaltung und Pflege?

Zuerst müssen Sie Wachteln kaufen … das ist klar. Die beliebteste Wachtelart für die private Wachtelzucht ist die japanische Legewachtel. Diese werden in Gruppen von mindestens 4-5 weiblichen Tieren gehalten. Eine Wachtel legt ca. 3-5 Eier pro Woche. Wenn Sie auch eigenen Nachwuchs züchten möchten, muss auch ein Wachtelhahn her. 1 Hahn mit jeweils 5 Hennen ist eine gute Kombination.

Neben den Tieren benötigen Sie noch folgendes Zubehör, dass je nach Anzahl der Wachteln in Größe und Menge angepasst werden kann.

  • Wachtelstall, Voliere oder Freigehege 
  • Ein Häuschen als Rückzugsort und als Schutz vor Regen und Kälte
  • Legenest mit Einstreu
  • Wachteltränke
  • Futterautomat
  • Frisches Wasser
  • Wachtelfutter

Wo bekomme ich junge Wachteln her?

Junge Wachteln gibt bekommt man bei Züchtern in der Umgebung, die auf Tierwohl und Tiergesundheit achten oder bei Geflügelzuchthöfen. Die Kosten für eine Henne betragen ca. 4-10 EUR, für einen Hahn ca. 3-5 EUR.

Wie alt werden Wachteln?

Bei guter Haltung werden Wachteln ca. 3-4 Jahre alt. Die Legeleistung nimmt mit zunehmendem Alter etwas ab. Für die Zucht sind Hennen bis 1-2 Jahre und Hähne bis ca. 7 Monate geeignet.

Welches Wachtelfutter soll ich meinen Legewachteln füttern?

Das optimale Wachtelfutter erhöht die Legeleistung der Wachteln. Da Sie die Wachteleier im besten Fall selber essen, sollten Sie nicht zuletzt deswegen beim Futter auf Qualität achten und nur hochwertiges Wachtelfutter wählen. Das Grundfutter sollte ausgewogen sein und ca. 17-18% Rohprotein enthalten. Zusätzlich kann man gelegentlich als Leckerbissen z.B. Salat, Äpfel, Karotten oder Zucchini anbieten.

Je nach Alter haben die Wachteln unterschiedliche Bedürfnisse. 

Wenn Sie nicht züchten, werden Sie die Wachteln ab der Legereife bekommen. Dann können Sie direkt mit dem Wachtelfutter für Legewachteln starten.

Wichtig bei der Fütterung: Ausreichend Futter sollte immer vorhanden sein. Am besten bietet man den Wachteln das Futter in einem Futterautomaten an. Dann nehmen Sie sich soviel sie benötigen.  Als Abwechslung zum Standardfutter kann das Futter auch variiert werden. Ausgewogenes Qualitätsfutter für Legewachteln finden Sie auf schnauzerl.com

Neben dem Futter täglich ausreichend frisches Wasser anbieten. Das Wasser täglich wechseln und keine offenen Schalen verwenden, da die Wachteln ansonsten hineintreten und das Wasser verschmutzen. Am besten eignen sich dafür Wachteltränken.

Können Wachteln auch im Winter draußen bleiben?

Im Winter benötigen Wachteln einen temperierten Stall. Die Temperatur sollte nicht unter 15°C sinken, um Legeleistung und Gesundheit der Wachteln aufrecht zu erhalten.


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