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Wildabwehr


Mit Wildabwehr Wildschäden verhindern

Wildschäden sind nicht nur unangenehm, sondern auch kostenintensiv. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Wildschäden effektiv vermeiden.

Wie Wildschäden entstehen

Wildschäden entstehen vor allem durch Schwarzwild. Wildschweine sind Herdentiere und streifen daher meist in einer größeren Anzahl umher. Treffen Wildschweine auf landwirtschftliche Nutzflächen, sind meist schwerwiegende Fraß- und Trampelschäden die Folge. Die Gründe dafür sind fast ausschließlich Nahrungsmangel oder Wassermangel im angestammten Revier. In Nadelwaldgebieten herrscht grundsätzlich höherer Nahrungsmangel als in Laub- oder Mischwaldgebieten. Schwarzwild benötigt neben pflanzlicher Nahrung aber auch tierisches Eiweiß. Dieser Umstand ist oft nicht bekannt. Neben dem Verzehr von Waldfrüchten ernährt sich das Schwarzwild aber auch von Insekten, Käfern und sogar Mäusen. Durch das immer geringere Vorkommen von Waldfrüchten und der Ausrottung, z.B. des Maikäfers, fehlt es dem Schwarzwild an ausreichender Nahrung in natürlicher Form. Also stoßen sie bei der Nahrungssuche auf landwirtschaftlich genutzte Flächen, deren Angebot gerne angenommen wird.

Wie man Wildschäden verhindert

Wilschäden verhindern Sie entweder durch Ablenkung oder Schutzmaßnahmen. Ablenken können Sie die Wildschweine mit schwerpunktmäßigen Ablenk-Kirrung oder durch gezielt angelegte Wildäcker. Ist das nicht möglich sind Schutzmaßnahmen zu gewissen Zeitpunkten an stark gefährdeten Ackerflächen unumgänglich. Alle optischen, akustischen oder chemischenb Abwehrmaßnahmen können kurzfristig helfen. Es ist jedoch bewiesen, dass sich das Schwarzwild früher oder später daran gewöhnt. Langfristig bewährt hat sich nur der Elektrozaun zur Wildabwehr.

Am Beispiel von Mais ist wichtig, dass der elektrische Wildabwehrzaun bereits bei der Maissaat aufgebaut und betrieben wird. Sehr oft kommt der Elektrozaun zu spät zum Einsatz. Dann kann es sogar passieren, dass die Sauen im Mais eingezäunt wurden. Die Wirksamkeit eines Elektrozauns wird verstärkt, wenn er durch optische Signale sichtbar gemacht wird. Das kann z.B. durch das Anbringen von einem blauen Signalband geschehen. Jedes, auch flüchtig anwechselnde Wild wird durch die Bewegung, die Farbe Blau und das Schimmern des Bandes von diesem Zaun zunächst gebremst. Bei jedem vorsichtigen Versuch berührt es die Elektroleiter und erhält einen Stromschlag. Das so gestoppte Wild wird sich geschockt zurückziehen. Der Stromschlag hat für das Wild zwar abschreckende Wirkung, ist aber nicht gefährlich.

So funktioniert ein Wildabwehrsystem

Wildabwehrzaun Aufbauanleitung

A) Ein Elektrozaungerät erzeugt regelmäßig Stromimpulse
B) Mehrere Drähte transportieren den Strom. Diese müssen nicht zum Zaunanfang zurückkehren.
C) Isolatoren bzw. Kunststoffpfähle isolieren den Strom gegenüber der Erde
D) Mobile oder permanente Pfähle können eingesetzt werden.
E) Die Erdung des Elektrozaungerätes sollte in möglichst feuchtem Erdreich so tief als möglich platziert werden.

Wenn das Wildschwein den Draht berührt, wird der Stromkreis geschlossen. Der elektrische Strom fließt durch das Tier und die Erde zurück zum Gerät. Das Tier erhält dadurch einen unangenehmen, aber ungefährlichen Stromschlag und weicht zurück. Dieses Elektrozaunsystem kann sowohl zur Einzäunung, als auch zur Abwehr von Tieren angewendet werden.

Die Wildschweinzaun Komplettlösung

heißt ... AKO WildNet. Mit dem Wildschweinabwehrnetz erstellen Sie einfach, schnell und unkompliziert eine effektive Schwarzwild-Abwehr. Auch mit wenig Fachkenntnissen im Elektrozaunbau lässt sich das Wildschweinnetz WildNet in kurzer Zeit aufbauen. Zaunlängen von 2 km sind ohne weiteres Möglich. Die Farbe Blau wurde ganz bewusst integriert, da Schalenwild Blau besonders gut wahrnimmt. Das Wildschweinabwehrnetz muss gut gespannt sein und der Bewuchs regelmäßig entfernt werden. Eckpfähle lassen sich zur Stabilisierung nach außen abspannen. Für den optimalen Einsatz schließen Sie ein möglichst starkes Elektrozaungerät an.

Die individuelle Wildschweinzaun Lösung

Mehrere Komponenten kommen bei einem individuellen Elektrozaunsystem zum Einsatz. Wichtig sind vor allem folgende Punkte:

  • Möglichst starkes Elektrozaungerät mit bestmöglicher Erdung.
  • Sehr gut leitfähige, sichtbare Elektrozaunlitze in mindestens 3 Reihen einziehen (Widerstand der Elektrolitze weniger als 0,5 Ohm/Meter)
  • Veim Verbinden der Litzenenden nicht Knoten sondern spezielle Litzen- und Schnellverbinder verwenden
  • Genügend Bodenabstand einhalten (ca. 20 cm)
  • Grasbewuchs regelmäßig entfernen, damit es zu keinen Ableitungen kommt
  • Drahthöhen auf ca. 20, 40 und 60 cm legen und ein blaues Signalband zur optischen Abschreckung integrieren
  • Pfahlabstände ca. 4 m
  • Entweder weiße Kunststoffpfähle mit integrierten Ösen oder blaue Fiberglaspfahl plus 1x Ersatzisolator für die
    mittlere Litzenreihe verwenden
  • In den Ecken oder bei Toren entweder Holzpfähle oder den AKO-Multipfahl aus Metall verwenden

Expertentipp: In windintensiven Gebieten empfehlen wir das Signalband in mehrere Stücke mit 50 bis 100 cm zu schneiden und jeweils oben an den Pfählen zu befestigen. Das Band flattert im Wind und wehrt die Wildschweine verstärkt ab.